Workation in Spanien
Auch wenn der Arbeitstag wie gewohnt um 7 Uhr begann, war das Umfeld ein ganz anderes. Den ersten Kaffee konnte ich bei Palmenkulisse genießen und in der Mittagspause gab es Strand statt Kantine. Diesen Alltag konnte ich zwei Monate erleben und dadurch Urlaubsgefühl mit Beruf vereinen. Ein Privileg, dass leider nicht immer möglich ist aber bei Visplay gerne unterstützt und gefördert wird.
Die ideale Balance im Beruf
Die schöne Umgebung brachte mehr Leichtigkeit und Motivation in den Tag. Nach Feierabend und an den Wochenenden blieb genug Raum für Erkundungen und neue Eindrücke. Die Ausflüge führten unter anderem nach Valencia und Altea, und entlang der Küste gab es viele interessante Strände zu entdecken. Deshalb lohnt es sich auch, ein paar Urlaubstage in seinen Aufenthalt einzubauen um mehr Zeit zu haben, den Standort zu genießen. So entstand eine gute Balance zwischen beruflichen Aufgaben und persönlicher Auszeit.
Digitale Zusammenarbeit
Dass eine Workation möglich war, liegt auch an der Kultur bei Visplay. Vertrauen, klare Abstimmungen im Team und die digitale Infrastruktur machten das Arbeiten aus dem Ausland unkompliziert. Durch die optimale Digitale Vernetzung konnten Meetings wie gewohnt online stattfinden und der Austausch im Team war weiterhin eng. Eine stabile Internetverbindung ist hier natürlich Ausschlaggebend. Nur ein großflächiger Stromausfall in Spanien stellte kurzzeitig eine Herausforderung dar. Diese Erfahrung zeigte, wie wichtig eine stabile technische Ausstattung ist, wenn man ortsunabhängig arbeitet.
Die Realität von Workations
Neben all den positiven Erfahrungen bringt eine Workation auch einige Herausforderungen mit sich, die man im Blick behalten sollte. Denn trotz des Ortswechsels bleibt der Fokus ganz klar auf der Arbeit. Aufgaben mussten zuverlässig und ohne Kompromisse erledigt sowie Meetings eingehalten werden. Auch bei Sonnenschein und warmen Temperaturen bedeutet dies manchmal auch einen langen Arbeitstag. Ein weiterer Punkt ist das Gefühl der Distanz. Obwohl man technisch gut vernetzt war und der Austausch mit dem Team funktionierte, fühlte man sich in manchen Momenten isoliert. Besonders im Hinblick auf die kollegiale Zusammenarbeit merkt man, wie wertvoll der regelmäßige Austausch im Büro ist. Das kurze Flurgespräch oder spontane Rückfragen tragen zur Informationsweitergabe im Arbeitsalltag bei und lassen sich digital nur schwer ersetzen.
Eine Chance für mehr Work-Life-Balance
Wenn es die Aufgaben erlauben, lohnt sich der Schritt seinen Arbeitsplatz auf bestimmte Zeit zu verlagern. Eine Workation bietet nicht nur einen Tapetenwechsel, sondern auch die Chance, Routinen zu hinterfragen und Inspiration zu sammeln. Für mich war es spannend, meine Arbeitsgewohnheiten mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. In Spanien habe ich meine Freizeit viel bewusster genutzt, um wirklich abzuschalten. Dieses Bewusstsein möchte ich auch stärker in meinen Alltag in Deutschland integrieren. In bestimmten Augenblicken zu entschleunigen und seine Freizeit besser zu nutzen schafft mehr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, was man wiederum in den Arbeitsalltag mitnimmt. Führungskräfte sollten deshalb solche Modelle stärker fördern, um Mitarbeitenden mehr Raum für eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu geben. Denn zufriedene Menschen arbeiten am Ende oft auch fokussierter und effizienter.