Ein Stecker – und der ganze Stand läuft

Was braucht es heute, um Medientechnik und Raumstruktur effizient zusammenzubringen?
Auf der EuroShop 2026 zeigte visunext, wie sich technische Infrastruktur und Raumgestaltung in einem modularen System verbinden lassen. Wir haben mit Dr. Axel Niclas, Sr. Director Sales & Business Development bei visunext, über das Projekt gesprochen.
Offener Messestand mit schwarzem Metallrahmen, Holzsitzbänken, violettem Teppich und zwei großen Bildschirmen, einer zeigt das Logo 'visunext'

Ein Messestand in zwei Tagen: visunext realisiert 30 Quadratmeter mit Spatio

Beim Projekt von visunext entstand auf rund 30 Quadratmetern eine vollständig ausgestattete Fläche. Spatio bildet dabei die Grundlage und vereint Konstruktion und Technik in einem System. Ein einziger Stromanschluss genügte, um das gesamte System zu betreiben.

„Wir haben eine komplette Messeinfrastruktur aufgebaut – inklusive Struktur, Bildschirmen, Lautsprechern, Licht und Vorhanglösung“, veranschaulicht Dr. Axel Niclas. „Uns war wichtig, dass alles technisch sauber integriert ist und gleichzeitig hochwertig wirkt.“

Messestand mit integriertem Bildschirm und Holzregalen auf lila Bodenbelag in einer Halle
Messestand mit schwarzem Metallrahmen, Holzregalen, orange-hexagonaler Dekoration und Vase mit Tulpen auf blauem Boden
Stahlrahmen mit an der oberen Ecke montiertem Lautsprecher in einer Halle mit sichtbarer Deckenstruktur

Technik und Raum zusammen gedacht

visunext versteht sich als Integrator für Medientechnik. Das Unternehmen plant und realisiert Projekte ganzheitlich – von Displays und Audiotechnik bis zur vollständigen Raumlösung inklusive Möbel und Innenausbau. Technische Infrastruktur und Raumgestaltung werden dabei gemeinsam entwickelt.

Mit modularen Systemen kann dafür die räumliche Grundlage geschaffen werden. Strom, Medientechnik und Beleuchtung werden direkt integriert und lassen sich flexibel organisieren. So entstehen Flächen, die sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen lassen. Kein Bohren. Keine aufwendige Elektroinstallation.

Schwarzer Lautsprecher an einer Deckenhalterung neben einem weißen Vorhang in einer Halle

Digitale Planung als Basis

Die Grundlage für solche Raumlösungen entsteht bereits in der Planung. Digitale Systemdaten lassen sich direkt in Planungssoftware integrieren und erleichtern den Prozess.

„Wir haben die 3D-Daten in pCon geladen und konnten direkt loslegen. Das vereinfacht die interne Abstimmung und die Zusammenarbeit mit Partnern enorm“, erklärt Niclas.

Flexible Räume statt fester Wände

Im Office-Kontext kann eine modulare Struktur klassische Trockenbau-Lösungen ersetzen. Raumzonen lassen sich ohne bauliche Eingriffe aufbauen, verändern oder zurückbauen. Besonders bei temporären Office-Lösungen wird diese Flexibilität sichtbar. „In zwei Stunden war alles weg“, berichtet Niclas nach der Messe. Arbeitsflächen lassen sich so jederzeit neu organisieren, etwa bei Umzügen oder veränderten Raumbedürfnissen.

Messestand mit offenem Stahlrahmen, violettem Teppich, zwei Holzstühlen, mehreren Bildschirmen und bunten Wandgrafiken in einer Messehalle

Flexibilität als Systemprinzip

„Spatio ist ideal, weil es flexibel ist und der Aufbau schnell geht. Wenn man mehrere Messen pro Jahr bespielt, braucht man ein System, das sich an unterschiedliche Standgrößen anpassen lässt, ohne jedes Mal neu zu planen oder viel Material zu entsorgen“, sagt Niclas.

Nach dem Einsatz kann visunext die Elemente problemlos einlagern und für zukünftige Projekte erneut nutzen. So bleibt das System über viele Einsätze hinweg verwendbar und reduziert Material- und Planungsaufwand.

Wie war das Feedback der Besucher?

Die Resonanz war durchweg positiv.  „Viele Besucher waren überrascht, wie sauber und hochwertig das System wirkt – und wie einfach es funktioniert. Besonders die Kombination aus Nachhaltigkeit, Flexibilität und integrierter Technik hat großes Interesse geweckt.“

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