Modular gedacht: Wie Pop-up-Spaces neue Maßstäbe setzen

Pop-up-Konzepte gelten als flexible Antwort auf einen Markt im Wandel. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an temporäre Räume. Physische Flächen bleiben relevant, wenn sie neue Rollen übernehmen. Eine PwC-Studie zu Store 4.0 beschreibt diesen Wandel vom Verkaufsort hin zu Räumen für Austausch, Markenpräsenz und Erlebnisse. Für Pop-ups heißt das: Sie müssen in kurzer Zeit Orientierung schaffen und Inhalte transportieren.
Hochwertige Produktpräsentation: HOKA nutzte das Regalsystem Qubo 25 für ihr Pop-Up Konzept.

Wie lassen sich solche temporären Formate räumlich denken und mit modularen Systemen effizient realisieren?

Sowohl Online-Labels als auch etablierte Unternehmen nutzen Pop-ups, um Formate zu testen oder neue Zielgruppen anzusprechen. Der Sportschuhhersteller HOKA setzte bei einem temporären Store in New York auf eine flexible Raumstruktur, um schnell auf wechselnde Anforderungen reagieren zu können. MINI nutzte für ein Mock-up in der Lobby des Aletto Hotels in Berlin eine rund 100 Quadratmeter große Fläche, um die Marke emotional im Raum zu inszenieren. In beiden Fällen zeigte sich, wie entscheidend flexible Strukturen und integrierte Infrastruktur für temporäre Konzepte sind.

Nachhaltigkeit durch Wiederverwendbarkeit

Temporär wird oft mit Einmaligkeit gleichgesetzt: Konstruktionen werden gebaut, genutzt und entsorgt. Nachhaltiger und wirtschaftlicher sind wieder verwendbare Lösungen, die unterschiedliche Szenarien ermöglichen.

Effizienz beim Auf- und Abbau

Kurze Laufzeiten verlangen nach einfachen Prozessen. Auf- und Abbau müssen schnell funktionieren, idealerweise ohne Spezialwerkzeug. Auch Transport und Lagerung spielen eine Rolle. Effiziente Systeme reduzieren Aufwand und Kosten und machen temporäre Projekte besser kalkulierbar.

Ein Rahmen mit integrierter Infrastruktur

Große Pop-up-Flächen brauchen einen strukturgebenden Rahmen, der Raum schafft, wo noch keiner ist. Im Schauraum der L&S Gruppe dient das Struktursystem Spatio als freistehende Konstruktion, um eine klar definierte Zone für Produktinszenierungen zu schaffen. Gleichzeitig bleibt die Fläche offen für wechselnde Inhalte und Inszenierungen. Im Alster Einkaufszentrum in Hamburg konnte so im ECE auf die selbe Weise eine temporäre Verkaufsfläche für den Textilhersteller Vossen realisiert werden.

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